
Die „Fünf-Jahres-Problematik“: Warum die meisten wasserdichten Heizplatten schwierig zu reparieren sind
Wenn die meisten Menschen eine wasserdichte Heizplatte mit der Schutzklasse IP44 auswählen, kümmern sie sich nur um die Dichtigkeit. Sie wollen sicherstellen, dass nichts durchsickert. Doch wer schon einmal auf einer Fabrikfläche gearbeitet hat, weiß, dass das eigentliche Problem nicht das Wasser ist.
Das eigentliche Problem tritt fünf Jahre später auf – wenn die Heizelemente schließlich versagen.
Das Problem ist folgendes: Die meisten „wasserdichten“ Geräte sind so gut abgedichtet, dass man, wenn ein einzelnes Heizelement kaputtgeht, das gesamte Gehäuse zerstören muss, um daran zu gelangen. Das ist eine echte Katastrophe. Deshalb haben wir beschlossen, auf dieses Verfahren zu verzichten und stattdessen ein modulares Infrarot-Design zu verwenden.
Modulares Design
Wir haben aufgehört, die Heizelemente direkt im Rahmen zu verschweißen. Stattdessen verwenden wir separate Infrarotmodule. Man kann jedes dieser Module als eigenständige Einheit betrachten, die ebenfalls die Schutzklasse IP44 hat.
Wenn eine Lampe kaputtgeht, muss man nicht den ganzen Nachmittag damit verbringen, die ganze Platte neu zu verkabeln. Man zieht einfach das defekte Modul heraus, setzt ein neues ein und verschließt es wieder. Dadurch wird eine vierstündige Reparaturarbeit in zehn Minuten umgewandelt. Das ist eine große Erleichterung für diejenigen, die die Reparaturen durchführen müssen.
Der Kampf um die Schutzklasse IP44
Es ist zwar möglich, die Schutzklasse IP44 beizubehalten – was bedeutet, dass das Gerät Spritzwasser standhalten kann und Staubpartikel abweisen kann – doch gleichzeitig muss es einfach sein, die Teile auszutauschen.
Um das zu erreichen, verwenden wir Dichtungsplatten sowie schnell verbundbare Anschlüsse. Man muss nicht mit permanenter Silikonmasse oder anderen unangenehmen Materialien arbeiten, die man bei Wartungen normalerweise mit einem Messer entfernen muss. Alles passt einfach ineinander.
Der ehrliche Kompromiss
Nichts ist perfekt. Ein modulares Design macht zwar den Platzbedarf des Geräts etwas größer – doch man tauscht dabei ein paar Zentimeter Fläche gegen die Möglichkeit ein, die Geräte ohne Unterbrechung der gesamten Produktionslinie zu reparieren.
Und wenn die Geräte an besonders feuchten Orten eingesetzt werden, werden diese modularen Dichtungen irgendwann abgenutzt. Das ist einfach Physik. Wir empfehlen, alle paar Jahre die Dichtung zu überprüfen, um sicherzustellen, dass sie weiterhin dicht ist.
Letztendlich betrachten wir die Heizelemente als Verbrauchsteile. Sie werden irgendwann kaputtgehen – daher haben wir es so gestaltet, dass sie leicht ersetzt werden können.