
Hören Sie auf, Ihre Heizgeräte jedes Mal auseinanderzunehmen, wenn ein Rohr kaputtgeht.
Seien wir ehrlich: Außenheizgeräte müssen unter extremen Bedingungen arbeiten. Sie werden vom Regen beschädigt, sind ständig der Feuchtigkeit ausgesetzt und müssen ständig geheizt und gekühlt werden. Irgendwann gehen die Komponenten kaputt – das ist einfach Physik.
Das Problem ist, dass die meisten IP66-Heizgeräte so konstruiert sind, dass die Heizelemente fest verschlossen sind. Wenn also ein einzelnes Rohr kaputtgeht, muss man fast das gesamte Gehäuse auseinandernehmen, um an das defekte Element zu gelangen. Das ist ein Albtraum.
Deshalb haben wir beschlossen, es anders anzugehen.
Die „Swap and Go“-Logik
Wir betrachten die Heizelemente nicht mehr als feste Bestandteile des Geräts, sondern als austauschbare Komponenten – ähnlich wie Glühbirnen. Anstatt die Rohre direkt im Gehäuse zu verlöten, haben wir ein modulares, plug-and-play-System entwickelt. Wenn in fünf Jahren ein Rohr kaputtgeht, muss man sich keine Sorgen darüber machen, ob dadurch die Wasserdichtigkeit beeinträchtigt wird oder ob das ganze Gerät wieder aufgebaut werden muss. Man öffnet einfach den Service-Bereich, zieht das defekte Modul heraus und setzt ein neues ein.
So wird eine zeitaufwändige Wartung in eine fünfminütige Aufgabe verwandelt. Kein Herumfummeln mit Dichtungen, keine Sorgen bezüglich der Wasserdichtigkeit. Einfach einstecken und fertig.
Der faire Kompromiss
Es ist zwar schwierig, ein Gerät wasserdicht zu halten und gleichzeitig einfaches Öffnen zu ermöglichen. Um die IP66-Zertifizierung beizubehalten, mussten wir spezielle Dichtungen verwenden. Dadurch ist das Gerät etwas größer als normale Geräte. Man verliert zwar einige Zentimeter Platz, aber das ist ein kleiner Preis, den man zahlen muss, um nicht mitten im Januar das ganze Heizsystem ersetzen zu müssen, nur weil ein einziger Teil kaputtgegangen ist.
Praktische Wartung
Wenn Sie schon einmal Reparaturarbeiten im Freien durchgeführt haben, wissen Sie, wie schwierig das sein kann. Das Letzte, was man möchte, ist, auf einer Leiter im Regen zu stehen und verzweifelt versuchen, Kabel zu verlöten. Unser System nutzt Standardanschlüsse. Man kann ein paar Ersatzteile bereithalten, sie selbst austauschen und so wieder Wärme erzeugen – ohne dass man ein komplettes Elektroteam rufen muss.
Es macht einfach Sinn. Warum soll man ein gut funktionierendes Heizgerät wegwerfen, nur weil ein einziger Teil seinen Dienst quittiert hat?